Igor Aschurbejli, 54, hat ein rundes gutmütiges Gesicht, Brille, einen grauen Schnauzer und war früher Chef eines Rüstungskonzerns. Heute ist er der Regierungschef eines Staates im Weltraum. Taissija Bekbulatowa hat ihn für Meduza getroffen.
Versöhnung ist Arbeit. Russland und Deutschland waren auf dem Weg schon ziemlich weit – und sind jetzt gerade dabei, das alles wieder aufs Spiel zu setzen, warnt der Historiker Alexej Miller. Während Russland heute dem Tag des Sieges gedenkt, spricht Miller im Interview auf Colta.ru eindringlich über Erinnerung als Raum des Streits und Dialogs.
„Wir sind die Macht”, skandierten die Demonstranten am 5. Mai – dem Samstag vor Putins vierter Amtseinführung. Aufgerufen zu den russlandweiten Protesten hatte Oppositionspolitiker Alexej Nawalny, der Staat ging hart gegen die Demonstrierenden vor. dekoder bringt Bilder und Ausschnitte aus unabhängigen Medien.
Vorsicht! Die Wahrscheinlichkeit, am ersten Tag des Monats ausgeraubt zu werden, ist etwa anderthalb Mal höher als an jedem anderen Tag. Wladimir Kudrjawzew erklärt, warum. Spoiler: Es hängt womöglich mit den Besonderheiten russischer Kriminalstatistiken zusammen.
Haben Russland und Westeuropa wirklich unterschiedliche Werte? Gibt es „spezifisch russische Werte“? Und lohnt es sich überhaupt, über Werte zu streiten?
dekoder hat drei Experten dazu befragt – acht Fragen und je drei unterschiedliche Meinungen:
Seit sich Rockstar Andrej Makarewitsch 2014 solidarisch mit der Ukraine gezeigt hat, haben sich russische Staatsmedien und Online-Kommentatoren auf ihn eingeschossen. Nach dem jüngsten Shitstorm fordert Oleg Kaschin: Lasst den Klassiker in Ruhe!
Wenn aus und über Russland berichtet wird, so geht es meist um Moskau oder St. Petersburg – doch Russland ist natürlich sehr viel mehr: Hier gibts die großen und kleinen Geschichten aus den Regionen.
Heute beginnt der Prozess um den Brand im Einkaufszentrum von Kemerowo im März vergangenen Jahres. 60 Menschen waren dabei ums Leben gekommen. „Wir wollen Fragen stellen!“, riefen Demonstranten nach dem Großbrand, in die Trauer mischte sich viel Wut. (Archiv-Text)
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